26.4. Als zweite Gruppe der Frühjahrs-Japan-Rundreisen fliegen wir ab Frankfurt gen Tokyo.
27.3. Gruppe 2 ist am Nachmittag in Tokyo gelandet. Leider hatte unser Flugzeug 2 Stunden Verspaetung. Am Abend kleiner Spaziergang durch Asakusa bei sehr kaltem Wetter. Da half nur ein warmer Tee und ein heisser Sake.
28.3. Ein Sonntag in Tokyoー Im Meiji-Schrein traditionelle Hochzeitsfeiern, in der Ginza sonntaegliches Einkaufsparadies und im Ueno-Park die ersten zartrosa Kirschblueten und ueberall Hunderte Japaner. Unsere Augen und Fuesse gluehen.
29.03. Schnee auf Kirschblueten - Kaum zu glauben, aber auf der Halbinsel Izu, eigentlich bekannt fuer mildes Klima, hat es heute geschneit. Da die Japaner keine Fernheizung kennen, ist es in den Zimmern empfindlich kuehl. Da hilft nur der Gang ins heisse Bad.Am Abend bei gutem Essen und Bier und Sake ist die Kaelte vergessen.
30.03. Ein Wunder ist geschehen, der Schnee ist weggetaut und herrlicher Sonnenschein erwartet uns. Wir spazieren wie geplant an der Kueste entlang und machen hoch ueberm Meer Picknick.
31.03. Auf unserer Fahrt nach Hiroshima steigen wir in Mishima um, und da wird unsere Hoffnung erfuellt. Vom Bahnhof aus ist der Fujisan zu sehen - in voller Schoenheit, blendend weiss.
01.04. Unser Ausflug nach Miyajima faellt heute leider ins Regenwasser. Zum Glueck sind wir morgen noch in Hiroshima. Da ist vielleichtr besseres Wetter. Heute nutzen wir die Zeit zum Einkaufen. Kaufhaeuser gibrt es hier genug. Am Vormittag waren 13 Leute von unserer Gruppe im Badehaus Hono-yu. Zum ersten Mal lernten wir die oeffentliche Badekultur der Japaner kennen. Sauna, Sprudelbad, Elektrobad, Massagebad und die vielen Becken und Bottiche im Freien - alles wurde ausprobiert und genossen.
02.04. Der Reiseleiterin faellt ein Stein vom Herzen - die Sonne scheint. Wir koennen unseren Ausflug nach Miyajima bei schoenstem Wetter machen. Nach der Besichtigung von Schrein und Tempel schaffen alle den Aufstieg auf den Misen-Berg und geniessen die herrliche Aussicht. Das grosse Torii haben wir bei Flut und Ebbe gesehen.
5.4. Nach zwei herrlichen geruhsamen Tagen (Urlaub im Urlaub) auf einer klitzekleinen Insel in der Seto-Inlandsee ist auch Gruppe 2 in Takamatsu angekommen. Staunen beim ersten Stadtbummel ueber die kilometerlangen Einkaufspassagen. Jetzt am Abend probieren alle in verschiedenen Restaurants die Spezialitaet von Takamatsu - Udon-Nudeln.
6.4. Bei herrlichstem Sommerwetter sind die Kirschen voll aufgeblueht und haben uns mit ihrem zart weiss-rosa Bluetenzauber am Kompira-Schrein und im Ritsurin-Park erfreut. Gegessen haben wir wieder die ueberall angebotenen hausgemachten Udon-Nudeln. Unsere Nudel-Esstechnik vervollkommnet sich langsam.
7.4. Nach einer erholsamen Fahrt mit der Jumbo-Faehre, die unsere Leute zum Schlafen, Traeumen und Kartenspielen nutzten, sind wir in Kobe angekommen und nach Osaka weitergefahren. Um unser Hotel herum sind Hunderte Restaurants und Bars, fuer jeden Geschmack und Geldbeutel ist das Passende dabei
8.4. Kyoto im Fruehling - Tausende Kirschblueten und Tausende Touristen. Es ist nicht zu beschreiben, das muss man einfach erlebt haben. Am Vormittag hatten wir Gelegenheit, den Kaiserpalast zu
besichtigen. Danach gings zum Ginkakuji und auf dem Philosophenweg entlang zum Heian-Schrein. Am Nachmittag sind wir auf den romantischen Straesschen der Altstadt zum Kizomizudera spaziert.
9.4. Heute stand wieder sportliche Betaetigung auf dem Programm. Wir sind auf den Tennozan-Berg gestiegen. Nach dem Picknick ging es hinunter zur Suntory Whisky Destillerie. Bei der Verkostung haben wir versucht, den Unterschied zwischen 10- und 12-jaehrigem Whisky herauszuschmecken.
10.4. Bei herrlichem Sommerwetter waren wir heute in Nara, das sich schon zur 1300-Jahres-Feier ruestet. Wir haben den Grossen Buddha gesehen und sind zum Kasuga-Schrein spaziert. Auf dem Rueckweg sind wir noch zum Osaka-Schloss gegangen, um die Kirschblueten zu sehen, die nun langsam verbluehen. Der Park an der Burg war voller junger Leute, die zu einem Konzert gehen wollten oder Hanami machten. Die Mode-Ideen der jungen Maedchen sind nicht zu toppen.
11.4. Heute tauchen wir wieder ins alte Kyoto ein. Ninnaji mit den Omuro-Kirschen, der Ryoanji-Steingarten, der Kinkakuji und das Nijo-Schloss - mit Worten nicht zu beschreiben.
12./13.4. Nach den vielen Menschen in Kyoto suchen wir die Ruhe und finden sie in einem Bergdorf im Alpenvorland. In unserem Ryokan koennen wir den ganzen Tag ausruhen und die Schwefelbaeder geniessen. Abends gibt es koestliches Essen, und da alle ausgeruht sind, geht es am Abend bei Bier und Sake und beim Karaoke echt japanisch (sehr lebhaft) zu.
14.4. Wieder zurueck in Tokyo. Die letzten Einkaeufe werden gemacht. Am Nachmittag betrachten wir von der 45. Etage des Rathauses die Stadt von oben. Leider ist trotz guten Wetters der Fuji nicht zu sehen. Am Abend staunen wir im Amuesierviertel Kabukicho ueber die grenzenlose Vergnuegungssucht der Japaner.
15.4. Unser letzter Tag in Japan bringt leider Regen und winterliche Kaelte. Nicht das ideale Wetter fuer Kamakura. Doch einen Vorteil hat es. Wir sind am Morgen im Engakuji fast allein. Dieser Tempel in Nord-Kamakura und am Nachmittag der Hase-Kannon-Tempel zaehlen wohl zu den schoensten Anlagen in Japan und stellen das dar, was wir uns unter Japan vorstellen. Das Abschiednehmen von diesem Land faellt schwer. Sayonara!
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