Freitag, 4. Juni 2010

Tagebuch der Japan Rundreise vom 22.3. bis 12.4.2010

Ein kurzer Reisebericht der Japan-Rundreise im Frühjahr 2010

22.3. Abflug: Von Frankfurt aus geht nach einem elfstündigen Flug nach Tokyo-Narita.

23.3. Ankunft in Tokyo. Es ist kühl und wolkig. Die Anlage des Kannon-Tempels in Asakusa ist beeindruckend. Besonders das mächtige Donnertor. Die Kirschen blühen noch nicht.


24.3. In zunehmendem Regen und bei nur um die 7°C stand die Besichtigung der Metropole Tokyo auf dem Programm. Kaiserpalast, Meiji-Schrein, Ginza und Ameyoko-Markt. Die Hauptstadt Japans hat auch bei schlechtem Wetter viel zu bieten.



25.3. Noch immer will es nicht aufhören zu regnen. Die Reise geht weiter in ein kleines Fischerdorf inmitten eines Nationalparks: Erholung in Thermalquellen und der Natur. Genießen auf japanische Art.



26.3. Schon am morgen begrüßt uns die Sonne und es wird ein herrlicher Tag für einen Spaziergang in der Natur. Entlang der malerischen Steilküste im Nationalpark geht es über Stock und Stein. Später lockt Entspannung beim Fußbad in einer heißen Quelle.



27.3. Weiterreise nach Hiroshima. Von den Schrecken der Vergangenheit kündet der Friedenspark mit dem Museum. Hier, wo am 6.8.1945 die erste Atombombe ihre verheerende Wirkung Tat, soll der Opfer gedacht und der Frieden angemahnt werden.



28.03. Nach dem Aufstieg zum Gipfel des Berg Misen auf der Schreininsel Miyajima, mit dem berühmten schwimmenden Torii glühen die Füße auch bei Gruppe 1. Ein herrlicher Tag mit Kultur und Natur: Rehe, Shintoismus, Berge und Buddhismus.



29.03. Den heutigen Tag gestalteten wir nach eigenem Belieben in Hiroshima. Es war zwar recht kühl, doch im Onsen angenehm warm. Am Nachmittag kam die Sonne raus und Besichtigungen und Parks und Schloss riefen zum Besuch.

  

30.3. Es geht nach Ohkunoshima, einer kleinen Insel in der Inlandsee. Dort steht im Ryokan Erholung à la Japonaise auf dem Programm: Onsen und Wandern auf der Haseninsel. Morgens und abends reichhaltige Festmähler.



31.03. Koyama-san no tanjoubi: Wir besteigen den Berg Kurotaki-san (266m) in Tadanoumi, von dem aus man den Blick auf die Inseln in der Inlandsee genießt. Die nachmittägliche Freizeit verbringen einige auf der Insel, während andere das nahegelene Takehara oder Mihara erkunden.



01.04. Wir geniessen die Vorzüge des japanischen Eisenbahnsystems: Die Reise von Ohkunoshima nach Takamatsu dauert fast 5 Stunden; beinhaltet dreimaliges Umsteigen: Verspätung 0 min! In Takamatsu essen wir am Bahnhof ein Yukiichigo und so gestärkt wird die Stadt erorbert.



02.04. Ausflug nach Kotohira: Wir pilgern über 1.368 Stufen hinauf zum inneren Schrein. Vom Priester erhalten wir als Belohnung ein Schutzzeichen: O-Mamori. Am Nachmittag besuchen wir den Ritsurin-Garten, einen der schönsten Gärten Japans.



3.4. Fahrt durch die Inlandsee: Rechtzeitig zur Seefahrt erwartet uns strahlender Sonnenschein. Die Fähre bringt uns von Shikoku nach Kobe. Dabei unterqueren wir die längste Hängebrücke der Welt: die  Akashi-Kaikyô Brücke.Mit Bus und Bahn geht es weiter Nach Juso, einem belebten Stadteil Osakas.



4.4. Ein Tag in Kyoto. Ein sonniger Sonntag zur Kirschblütenzeit in Japans beliebtester Stadt für Sightseeing: Menschenmassen auf den Strassen und an allen Plätzen sorgen für ein unvergessliches Japanerlebnis: Wir schauen die Blüten im alten Kaiserpalast, sehen den Ginkakuji, den roten Heianschrein, die moderne Architektur im Kyoto Bahnhof und zuletzt den Kiyomizu-Tempel. Erschöpft kehren wir zurück.



5.4. Oyamazaki ist die Heimat des berühmten Suntory Whisky hier gründeten Shinjiro Torii 1899 sein Importgeschäft aus dem 1923 eine Whisky-Destillerie hervorging. Die Fabrikbesichtigung, war lehrreich und der Whisky bei der Verkostung leer gleich. Beim Aufstieg auf den Tennozan erfuhren wir von der Geschichte des Ortes, der im 16. Jhd. Schauplatz einer historisch entscheidenden Schlacht war.



6.4. Ausflug nach Nara: Kaiserwetter in der alten Hauptstadt. Der große Buddha lachte uns zu wie die Sonne und die Rehe kennen keine Scheu. Spaziergang im Narapark mit Kasuga-Schrein und Kofukuji. Am Nachmittag dann Hanami im Schloss Osaka, dem einstigen Sitz des Toyotomi Clans.Für Interessierte gab es am Abend noch ein kleines Konzert: Japanischer Punkrock vom Feinsten mit anschließendem Umtrunk mit den Bands im Fandango.

  7.4. War gestern noch Frühsommer herrschten heute wieder Spätherbstliche Temperaturen. Der Nordwesten Kyotos steht auf dem Programm: Der Tempel Ninnaji, der berühmte goldene Pavillon des Kinkakuji und der Zen-Steingarten Ryoanji. Am Nachmittag hellt sich das Wetter auf und es wird warm. Das Schloss Nijo, das als Zeichen der Macht von den Tokugawas erbaut, wurde so auch im Schlosspark ein Erlebnis - nicht zuletzt dank der blühenden Kirschen.



8.-9.4 Zwei Tage im berühmten Aokimura. Entspannen im Tazawa-Onsen unter freiem Sternenhimmel. Köstliche Kaiseki Menüs, Karaoke und ein kleiner Spaziergang im menschenleeren Bergwald. Einige nahmen die Herausforderung an und bestiegen den Jukkananzan 1.284,5m!



10.4. Der Shinkansen bringt und zurück ins pralle Leben: Tokyo 2. Teil. Vom neuen Rathaus aus sieht man: Diese Stadt hat kein Ende! Shinjuku, Kabukicho das ist das Amüsierviertel der Hauptstadt. Ein kleiner Abstecher ins Elektrowunderland von Akihabara bestätigt: Japan ist immer noch ein High-Tech Paradies.



11.4. Der letzte Tag unserer Rundreise durch Japan. Es geht nach Kamakura bei schönstem Sonnenschein. Engakuji und Zazen, Hachimangu und Stadtfestparade, der große Buddha und Hase-Kannontempel. Zum Abschluß ein Fußbad am Strand im Pazifik.

Schade, dass die Zeit so schnell vorbei ging.


12.03. Von Narita geht unser Flug zurück. Ein wenig wehmütig blicken wir zurück auf 3 Wochen voll spannender Eindrücke und Erfahrungen.


Hier geht es zur Japan Reise: Kirschblüte 2011!

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Leser