10.11. Unsere Japanreise beginnt mit dem Flug nach Osaka. Morgens um 9:30 erreichen wir den Kansai International Airport, der auf einer künstlichen Insel gebaut schon fast eine Sehenswürdigkeit für sich ist.
Mit der Bahn machen wir uns auf nach Osaka, wo wir ein Hotel im Stadtteil Namba beziehen. Zum Mittagessen wählten wir ein Udon-Lokal in der Einkaufsstraße und aßen japanische Nudelgerichte..
Der Tag war sonnig und mit 15-16 Grad nicht kalt.
| Auf dem Koya-san |
8:19 Die Bahn bringt uns nach Hashimoto und weiter bis zum Koyasan – die Sonne lachte bei praktischer Windstille..
9:45 Nach der Ankunft auf dem Koya-san besichtigten wir zunächst den Okunoin, spazierten durch den Wald und nach einer Mittagspause ging es dann zum Kongobuji.
15:10 Der Bus fährt uns zurück nach Namba - Osaka zurück. Gegen 17 Uhr fängt es schon langsam an, dunkel zu werden. Bereits um 18 Uhr ist es stockfinster.
12.11. Gegen 8.00 nehmen wir die U-Bahn nach Osaka, wo wir in den Schnellzug nach Kanazawa umsteigen. Es hat angefangen zu regnen.
Auf dem Weg nach Kanazawa schien es, als lachte uns die Sonne doch, aber kurz vor Kanazawa wurde das Wetter dann schlechter und es regnet heftig.
Zum Hotel nehmen wir den Bus.
Wir nutzen die große Auswahl in der Restaurantetage im Kaufhaus Daiwa gegenüber für eine Mittagspause und brechen auf in die alte Samuraistadt zum Nachmittagsprogramm. Zunächst statten wir dem Haus Momura und dann dem Hause Takada, zwei alten Samurai-Residenzen, einen Besuch ab. Danach erkunden wir den Fischmarkt und Herr Koyama trifft zufällig eine ehemalige Teilnehmerin – Ist so etwas möglich? Zum Glück hört der Regen auf, und das Nachmittagsprogramm findet ohne Regenschirm statt.
| Im Kenrokuen-Garten |
Ab 8 Uhr schlendern wir in Richtung Kenrokuen, einem de berühmtesten Landschaftsgärten Japans. Es sind schon viele Besucher im Park und es regnet nicht mehr, Nach einer Stunde Erholung im Park suchen wir die Burg Kanazawa auf, wo wir auch eine Stunde Verbringen. Wie in Japan üblich müssen wir die Schuhe zum Betreten ausziehen und in einer Tüte tragen.
Die Mittagspause genießen wir in einem Restaurant. Zu Fuß geht es weiter Richtung Higashichayagai (trad. Vergnügungsviertel) Im Haus Shima machen wir ein Haus-Besichtigung und weiter geht es zum Museum für Blattgold, für das Kanazawa landesweit berühmt ist. Ab 15.30 dann kann jeder eigenen Interessen nachgehen.
14.11. Um 8.30 gehen wir zu Fuß zum Kanazawa-Bahnhof in knapp 30 Minuten .
Einige nehmen lieber den Bus zum Bahnhof. Im Bahnhof von Kanazawa entdecken wir tatsächlich eine German Bakery, wo wir Proviant einkaufen.
Mit einem uralten Waggon fahren wir nach Toyama, aber das Fahrwerk des Zugs ist neu und fährt recht schnell. In Toyama steigen wir in ein ‚One-Man-Car‘ – ein Zug mit nur einem Wagen. Dort hatten schon viele westliche Touristen Platz genommen, so dass wir stehen müssen. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine 21-köpfige Reisegruppe aus Dänemark handelt. Am Nachmittag besuchen wir Takayama Jinya
In Takayama übernachten wir erstmals in einem Minshuku. Vor dem Abendessen gibt es Entspannung im heißen Bad. Abgerundet wird der Tag mit japanischem Abendessen mit Bier und Sake in gemütlicher Runde. Einige bleiben noch bis 10.30 wach. Herr Koyama aber, der sich mit Ofuro, Tatami und Futon wie zu Hause fühlt, geht brav schon um 9 Uhr ins Bett.
| Museumsdorf Hida-no-Sato in Takayama |
16.11. Mit dem Schnellzug fahren wir nach Nagoya. Dort steigen wir um und fahren nach Shin-Osaka. Von dort bringt uns der Shinkansen Superexpress bis Hakata auf Kyushu. Von dort setzen wir unseren Weg nach Nagasaki fort, wo wir um 17h ankommen.
17.11. Kyushu als Japans südlichste Hauptinsel hat ein anderes Klima als Honshu, auf welcher Takayama liegt: Unsere Tagebesichtigung von Nagasaki zu Fuß und mit der Straßenbahn können wir bei angenehmen 17° und Sonnenschein genießen.
| In Nagasaki |
19.11. Mit einem uralten Schnellzug geht es um 8.30 Uhr nach Sao und weiter mit dem Bus zum Berg Aso Im Bus sind viele ausländische Touristen. Oben auf 1300m angekommen ist es sonnig und nicht zu kalt. Auch hier sind viele Toruisten unterwegs. Der Fußweg zum Gipfel dauert 30 min. Nach dem Mittagessen nehmen wir den Bus zurück. Pünktlich um 17h erreichen wir Kagoshima. Es ist ziemlich mild.
20.11. Die Stadtbesichtigung beginnt um 8 Uhr. Zunächst sehen wir uns den Terukuni –Schrein an, außer uns sind keine ausländischen Touristen da. Danach besteigen wir den Berg Shiroyama. Der steile Weg nimmt 20-30 Minuten in Anspruch. Es wimmelt von Sportlern, aber außer uns sind alle Einheimische. Ein Schiff bringt uns zur Insel Sakurajima. Wir nehmen ein Fußbad in heißem Quellwasser. Der Strandspaziergang gibt Gelegenheit zum Bimssteinsammeln. Während der größte Teil der Gruppe sich auf den Weg zum Hotel macht, bleibt ein Teil mit Koyama-san noch für einen Onsen-Besuch auf der Insel. Der ganze Tag war herrlich und mit 20° der wärmste Tag dieser Reise bisher.
21.11. fahren wir mit dem Zug nach Kiire und von dort mit dem Bus nach Chiran. Als erstes besuchen wir das Bukeyashiki, einen 260 Jahre alten Samuraigarten. Im Kamikaze-Museum, dem nächsten Besichtigungspunkt, ist Fotografieren verboten (ein Foto durch das Fenster kann ich jedoch machen). Das Museum ist beeindruckend und erzählt vom Schicksal von über 1000 jungen Männern, die als Kamikaze-Piloten im 2. Weltkrieg nach Okinawa in den sicheren Tod geschickt worden waren.
22.11. 9:40 Uhr Mit der Diesellok fahren wir nach Taniyama zur Fabrikbesichtigung. Der Regen ist fleißig heute, drum nehmen wir ein Taxi zur Honbo Schnaps-Fabrik. Wir haben einen Termin für 11Uhr, doch um 10.30 sind wir alleine und so beginnt die Führung ein wenig früher.Nach der Führung kosten wir Shochu (Süßkartoffelschnaps) auch Herr Koyama gönnt sich zwei kleine Becherchen. Um 11.30 hat der Regen aufgehört und wir können zu Fuß zum Bahnhof zurück. Für die Mittagspause kaufen wir dort etwas ein. Um 14.45 holt uns der Hotelbus in Ibusuki ab, so hatten wir noch Zeit für ein Fußbad. Jacken brauchen wir nicht, so warm ist es heute. Vor dem Abendessen ist noch Zeit für ein entspanntes Bad im Onsen, von dem aus man das Meer sehen kann, das nur 50m vor dem Hotel beginnt.
23.11. Ab 8 Uhr wartet ein vielseitiges Frühstück auf uns: Japanische und westliche Küche, man kann alles probieren.
Schon früh zeigt sich das Wetter heiter und mit 15° recht warm. Ab 9 Uhr machen wir uns auf zur Wanderung von ca. 3 Stunden. Zunächst gehr es an der Küste entlang. Der 23. ist in Japan ein Feiertag und wir begegnen unterwegs einer jap. Wandertruppe.
In Japan gibt es keine Wegweiser, aber unsere Reiseleiter kennt den Weg zum Berg Uonidake. Auf dem Weg treffen wir einen Bauer aus Tokyo. Er hat erzählt, dass er schon oft in Deutschland gewesen sei, als er noch in der Firma gearbeitet hat. Als Geschenk überreicht er uns eine Wurzel für die Gesundheit. Wir sollen sie schneiden und heute abend als Salat verzehren.
Auf dem Gipfel des Uonidake haben wir eine herrliche 360-Panoramasicht.Mittlerweile ist es Sonnig und ca. 19°C, nicht zu heiß und Luft ist trocken.
| Koyama-san im Sandbad |
25.11. Um 7.40 Uhr bringt uns der Hotelbus zum Bahnhof von Ibusuki, von wo wir weiter bis Kagoshima fahren. Ab Kagoshima nehmen wir den Shinkansen bis Hakata / Fukuoka, und steigen um nach Shinosaka. Um 16 Uhr erreichen wir das Hotel in Osaka mit ca. 13°C ist es hier nicht mehr so warm, aber eben auch nicht kalt. (In Deutschland fällt zum Teil schon Schnee!) Unser Hotel liegt mitten in der Einkaufstraße, ohne viel zu laufen kann man alles einkaufen.
| Ginkakuji im Herbst |
Von Kawaramachi nehmen wir einen Bus zum Ginkakuji. Das Garten des Silberpavillons erstrahlt in herbstlicher Farbenpracht. Außer uns sind auch viele Schulklassen da.
Die Mittagspause verbringen wir in der Stadt und teilen uns je nach Geschmack auf. Wir entschieden uns für ein nettes Sushi-Lokal. Danach spazieren wir durch die Altstadt Gion zum Kiyomizu-Tempel, der auf Holzpfeilern erbaut die Stadt überragt. Hier treffen sich Tourisen aus aller Welt. Mit 17°C ist das Wetter immer noch angenehm, doch sobald die Sonne weg ist, wird es schon recht kühl. Als wir um 18h im Hotel ankommen ist es bereits stockdunkel.
27.11. 9.30 Die Besichtigung der Suntory Whiskyfabrik steht auf dem Programm. Ab 11 Uhr nehmen wir an der Führung mit anschließendem Probetrinken teil. Trotz der frühen Stunde sind schon viele Besucher da.
12.30 Uhr: Nach einem Picknick wollen wir ein wenig wandern, mit 4 Wanderlustigen machen wir uns bei Kaiserwetter auf zum Gipfel des Tennosan. Unterwegs treffen wir viele japanische Wanderer. (Zur gleichen Zeit finden die Info-Treffen in München und Leipzig bei Außentemparaturen um -2°C statt. Danke an alle Teilnehmer)
Nach 50 Minuten erreichen wir den Gipfel auf 270.4 Meter.
Abends gehen wir alle ab 18 Uhr gemeinsam in einem chinesischen Lokal essen.Außer einem Teilnehmer, der wegen Erkältung fehlt, sind alle beisammen.
| Im Steingarten des Ryoanji |
Im Zug sitzen viele Touristen, die alle nach Kyoto wollen.
Mit dem Bus fahren wir zum Steingarten Ryoanji und danach weiter zum Ninnaji. Die Stadt leuchtet im Feuerrot der Ahornbäume.
Vor dem goldenen Pavillon des Kinkakuji machen wir das obligatorische Gruppenfoto für Koyama Japanreisen: Ein besonderer Dank gilt einem Teilnehmer, der bereits das zweite Mal mit Koyama nach Japan reist.
29.11. 9 Uhr: wir ziehen um von Juso nach Namba in Osaka. Dies liegt näher am Flughafen. Heute ist wieder schönes Wetter, aber kalt. Ab 11 Uhr im Umeda Sky Building, in dem Gebäude befindet sich im 35 Stock das deutsche Generalkonsulat. Im Park findet ein dt. Weihnachtsmarkt statt, wir wollen nach ganz oben auf 173 Meter Höhe. Oben auf dem Dach kann man spazieren um den Ring, der Wind ist stark und kalt.
30.11. Um 8.32 Uhr nehmen wir die Bahn zum Flughafen Kansai. Am Check-In Schalter stehen schon viele Leute und wir müssen 35 Minuten warten, um die Koffer abzugeben. Danach geht das Warten weiter: LH 741, 11.15 Uhr neuer Start 14.25 Uhr. Ist es Zufall, dass der Flug zur gleichen Zeit 2009 auch 3 Stunden Verspätung hatte? Wir bekommen von der Lufthansa alle 1000 Yen-Gutscheine, als bekannter Vielflieger bekommt Herr Koyama sogar 2000 Yen. Und so geht diese Japanreise mit Verzögerung ihrem Ende entgegen.
Die Homepage des Reiseveranstalters finden Sie unter Koyama Japan-Reisen
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